ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa 2013

Global Growth Market.
Renewable Energy Infrastructure.

01. Februar 2013 Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center, Frankfurt am Main

Auf dem ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa 2013 in Frankfurt verfolgten 1.200 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Finanzsektor diskutierten unter Leitung von Moderatorin Sabine Christiansen vor Ort mit Experten der ThomasLloyd Group und internationalen Keynote-Sprechern wie Prof. Lord Nicholas Stern, Arnold Schwarzenegger und Seine Hoheit Scheich Abdul Aziz bin Ali Al Nuaimi über die Zukunft und Notwendigkeit globaler Infrastrukturinvestments und Cleantech Engagements. Mehr als 5.000 Gäste verfolgten den Event im mehrsprachigen Live-Stream, der weltweit zu empfangen war.

Mit dem ThomasLloyd Cleantech Kongress setzen wir in Europa branchenweit Standards, fördern und bauen den interdisziplinären Austausch zwischen den unterschiedlichen an Großinfrastruktur-Projekten beteiligten Parteien aus. Denn eine nachhaltige energiepolitische Entwicklung des asiatisch-pazifischen Raums wird nicht nur global für jetzige und künftige Generationen eine entscheidende Bedeutung einnehmen, sondern auch Grundlage für das weitere Wachstum der Region und damit prägend für das „Asian Century“, das asiatische Jahrhundert, sein.

T.U. Michael Sieg, Chairman, CEO & Founder der ThomasLloyd Group

EMERGING ECONOMIES: DER GLOBALE ENERGIEBEDARF WIRD WEITER STEIGEN

Einig waren sich Teilnehmer und Sprecher darin, dass der globale Energiebedarf in den nächsten Jahren in Folge des Bevölkerungswachstums, steigender Einkommen und fortschreitender Industrialisierung weiter steigen werde. „Besonders die Emerging Economies (Schwellenländer) werden dabei künftig einen enormen Anteil an den wachsenden Verbräuchen haben. Laut dem BP Energy Outlook 2030 beträgt der Anteil der Nicht-OECD-Länder am weltweiten Bevölkerungswachstum bis 2030 rund 90%. Gleichzeitig steigt der Anteil dieser Länder am wachsenden Energieverbrauch auf etwa 93%.

Rechtzeitig alternative Energieinfrastruktur und Produktionskapazitäten in diesen Märkten zu entwickeln, das ist eines der erklärten Ziele von ThomasLloyd an dem wir mit unseren Projektpartnern weltweit arbeiten. Die anwesenden Referenten aus Kambodscha und von den Philippinen sind dabei nur ein Beispiel für diese langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit“, so T.U. Michael Sieg, CEO und Chairman der ThomasLloyd Group. „Heute zeigt sich, dass der Weg den wir bereits 2006 eingeschlagen haben der richtige ist“, so Sieg.

Impressionen

Videos

Entscheider & Visionäre

Viele der prominenten Sprecher forderten eindringlich den Paradigmenwechsel hin zu einer umwelt- und sozialverträglichen, nachhaltigen Energieversorgung und untermauerten damit den Stellenwert des Kongresses als Leitveranstaltung mit weltweit wirkender Strahlkraft.

Erleben Sie weitere prominente und renommierte Keynote-Speaker aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in unseren Speaker-Highlights:

Einen sehr persönlichen Einblick in sein gesellschaftliches und politisches Engagement für Erneuerbare Energien gab dann Arnold Schwarzenegger, 38. Gouverneur von Kalifornien und einer der bekanntesten Cleantech Fürsprecher der Vereinigten Staaten. Im Bild spricht Schwarzenegger gerne von einem Stuhl der nur auf vier Beinen stabil steht. Nur wenn die Bemühungen zur Vermeidung des Klimawandels ergänzt werden um die Säulen der Schaffung neuer Arbeitsplätze, den Aspekt der Nationalen Sicherheit durch größere Energieautonomie und die Vermeidung von Gesundheitsrisiken in Folge der Umweltverschmutzung betrachte man das Problem ganzheitlich. Seine Botschaft und sein Erfolgsrezept für den Umweltschutz brachte der ehemalige Gouverneur auch in Frankfurt auf eine ähnlich einfache und bildliche Formel. Erfolge erziele man nicht dadurch, dass man nur auf die negativen Folgen des Klimawandels hinweise, man müsse handeln und vielmehr auf die positiven Impulse setzen. „Natürlich könnt ihr weiter eure Jacuzzi beheizen, aber dann setzt eben auf Sonnenstrom“, rät der 65-jährige, der seine Kinder nach eigenen Angaben schon früh zum Energiesparen erzogen hat.

Es gibt keine konservative oder liberale Luft. Wir atmen alle die gleiche Luft. Es gibt kein konservatives oder liberales Wasser. Wir trinken alle das gleiche Wasser.

Arnold Schwarzenegger, 38. Gouverneur von Kalifornien


Vergleichbar positiv gab sich auch Prof. Lord Nicholas Stern, Autor des gleichnamigen und wegweisenden Stern-Reports, der die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels schon 2006 erstmals untersuchte. Gerade von den Gesprächen mit der politischen und wirtschaftlichen Führungselite zurückgekehrt, teilte Stern Einblicke die er während seines Besuchs auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erhalten hat.

Nachhaltigkeit und Klimawandel rücken in den Blick der Weltpolitik. Das sei ein positives, ein nachhaltiges Signal für alle Investoren die auf den Ausbau von erneuerbaren Energien und Infrastruktur setzen.

Prof. Lord Nicholas Stern, Führender globaler Wirtschaftswissenschaftler und Chairman LSE Grantham-Institut


Den wohl emotionalsten Appel des Tages richtete abschließend Seine Hoheit Scheich Abdul Aziz bin Ali Al Nuaimi, einer der weltweit führenden Umweltaktivisten und bekannt als der „Grüne Scheich“, ans Publikum. Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein ende nicht bei der Frage nach der Energieversorgung, so Seine Hoheit Scheich Abdul Aziz bin Ali Al Nuaimi. Respekt vor der Schöpfung, Verantwortung für die nachfolgenden Generationen und ein umsichtiger Umgang mit allen natürlichen Ressourcen forderte er von allen Anwesenden im Saal. Als Vertreter einer der Herrscherfamilien in den erdölreichen Vereinigten Arabischen Emiraten sei er sich auch seiner persönlichen Verantwortung in besonderem Maße bewusst.

Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein ende nicht bei der Frage nach der Energieversorgung. Wichtig ist der Respekt vor der Schöpfung, die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen und ein umsichtiger Umgang mit allen natürlichen Ressourcen.

Hoheit Scheich Abdul Aziz bin Ali Al Nuaimi, Ambassador of World Green Citizen


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