Unser Ansatz

Der Grundsatz des Socially Responsible Investing

Socially responsible investing (SRI), also nachhaltiges und/oder ethisches Investieren, ist eine Anlagestrategie, die sowohl auf finanziellen Gewinn als auch auf gesamtgesellschaftlichen Nutzen abzielt. Allgemein stärken sozial verantwortungsbewusste Investoren eine Unternehmenspolitik, die ökologisches Handeln, Verbraucherschutz, Menschenrechte und Vielfalt in den Vordergrund stellen. Diese Bereiche, die auch ThomasLloyd als Verfechter der SRI-Philosophie besonders wichtig sind, fasst man unter der Bezeichnung ESG-Kriterien zusammen.

In dem Wissen, dass sozial verantwortliches Investment kein abstraktes Ziel, sondern ein Prozess der kontinuierlichen Verbesserung unseres Unternehmens ist, streben wir stets danach durch Berücksichtigung dieser ESG-Kriterien Risiken zu reduzieren und Werte zu schaffen. Um diesen fundamentalen Herausforderungen begegnen zu können, haben wir bei ThomasLloyd spezifische Prozesse installiert, Positionen geschaffen und auf diesem Wege Social Responsible Investing über alle relevanten Investment- und Führungsprozesse hinweg integriert. Im Lauf der Jahre haben wir konsequent daran gearbeitet, unseren Ansatz des sozial verantwortungsbewussten Investments zu stärken und so unsere eigene SRI-Politik und -Methodik geschaffen. Wir wenden diese bei jeder einzelnen Investmententscheidung an und gewährleisten damit, dass die ESG-Kriterien über den gesamten Anlagezyklus hinweg berücksichtigt werden.

Unsere Politik des Socially Responsible Investment

Investoren, die sozial verantwortlich agieren, verwenden mehrere Strategien zur Maximierung des finanziellen Gewinns und des gesellschaftlichen Nutzens. So können diese Strategien dem ethischen Prinzip der Schadensvermeidung gerecht werden, indem sie Investments in Unternehmen bestimmter Branchen, die mit Produkten wie Alkohol, Tabak, Fast Food, Glücksspiel, Pornografie, Rüstung, Forschung unter Einsatz von Tierversuchen, Verhütungsmitteln/ Abtreibungsmitteln/ Abtreibung und/oder fossilen Brennstoffen Geschäfte machen, vermeiden. Jedoch ziehen derartige Strategien, mit Ausnahme des „Solutions Investing“, nicht unbedingt positive Auswirkungen auf die Gesellschaft nach sich. Daher ist ein reines Aussortieren nach Negativkriterien nicht zielführend. Die Auswahl nach Positivkriterien hingegen stellt die Idee der Nachhaltigkeit in den Vordergrund, und zwar nicht nur im engeren ökologischen oder humanitären Kontext, sondern auch im Sinne des langfristigen Erfolgs eines Unternehmens oder Projekts.

Solutions Investing definiert ThomasLloyd als klassische Investments in Unternehmen oder Projekte, die darauf ausgerichtet sind, ein gesellschaftliches Problem zu lösen, für die ESG-Kriterien ein wesentlicher Bestandteil ihres Managements sind und die nach der für die Anlageklasse typischen Rendite streben. Daher ist das Investieren in Infrastruktur eines der bekanntesten, wenn nicht sogar das bekannteste Beispiel überhaupt für diese Anlagestrategie. Durch Direktinvestitionen in eigenständige Infrastrukturprojekte kann ein Investor größere gesellschaftliche Veränderungen bewirken als durch den Erwerb von Aktienpaketen. Geld, das für Aktien ausgegeben wurde, fließt dem vorherigen Aktienbesitzer zu und bewirkt somit nicht unbedingt Gutes. Kapital hingegen, das in ein zuvor genanntes Projekt investiert wird, erzeugt direkten Nutzen.

Um als Team nachhaltige Werte zu schaffen, greifen wir auf unser umfassendes Wissen zu globalen und regionalen Themen zurück. Unsere Politik des Socially Responsible Investment ist von vielen der dringendsten Bedürfnisse der Welt beeinflusst – Bedürfnisse, die sich auf unsere Projekte, unsere Kunden und unsere anderen Stakeholder direkt und indirekt auswirken. Indem wir unser internes Know-how pflegen, aber auch mit externen Experten kooperieren, erarbeiten wir uns ein Verständnis der nationalen und lokalen Themen, die die Arbeitsfelder unseres Unternehmens und die Projekte, in die wir investieren, beeinflussen. So können wir in unseren Arbeitsfeldern die Risiken möglichst vermeiden oder gering halten und Möglichkeiten der Wertschöpfung entdecken. Ergebnis ist die Schaffung nachhaltiger Werte – Werte, die unseren Kunden mit den von ihnen vertretenen Anlegern, unserem Unternehmen und auch dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem unsere Projekte angesiedelt sind, nutzen.

Unsere Methode zur Integrierung von ESG

Die von ThomasLloyd geschaffene Methode zur Integrierung von ESG beschreibt, wie wir sozial verantwortlich investieren, wie wir unsere Investment-Expertise einsetzen, auch die Gesellschaft jenseits unserer Kernanlagefelder positiv zu beeinflussen, und wie wir hohe Corporate Governance-Standards einhalten, um unseren langfristigen Erfolg zu sichern. Unsere diesbezüglichen Due-Diligence-Prozesse setzen sofort dort an, wo eine neue Anlagegelegenheit identifiziert wurde. Unsere Teams bewerten diese Anlagegelegenheit unter Berücksichtigung branchenspezifischer und regionaler Problemstellungen, der individuellen Rahmenbedingungen jedes Projekts und des Reputationsrisikos.

Wenn ein Investment getätigt wurde, überwachen und managen unsere Teams ein breites Spektrum an ESG-Kriterien, sowohl auf Projektebene als auch auf portfolioübergreifenden Ebenen. Weiterhin greift unser Ansatz zur Integrierung von ESG-Kriterien in alle Investmentarten auf anerkannte externe Standards zurück. Aufgrund ihres weltweiten Reputation kommen bei uns die Prinzipien der Initiative UN Global Compact als Referenz für die Standards zum Einsatz, denen unsere Direktinvestitionen gerecht werden sollten.

Impact Investing

Eine 2015 von Morgan Stanley durchgeführte Untersuchung von 10.000 Fonds kam zu dem Ergebnis, dass Fonds mit „starker Nachhaltigkeit“ besser performten als wenig nachhaltig angelegte Fonds, und stellte somit die Idee infrage, man müsse zwischen positiver gesellschaftlicher Auswirkung und guter Rendite abwägen. Gleichzeitig kam der Bericht des Global Impact Investing Network aus dem Jahr 2015 zu Benchmarks und Gewinnen im Impact Investing von Privatanlegern und Risikokapital zu dem Schluss, dass bei Impact Investment durchschnittliche oder sogar überdurchschnittliche Gewinne die Regel waren.

ESG: Herausforderungen und Chancen


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