ThomasLloyd Foundation –
Eine helfende Hand, wann und wo immer sie gebraucht wird.

Als einer der führenden Investoren im Infrastruktursektor Südostasiens fühlen wir uns mit den Menschen vor Ort eng verbunden. Wir bekennen uns klar zu der Verantwortung, über unsere Infrastrukturprojekte hinaus Not zu lindern, bei der Etablierung elementarer Lebensgrundlagen hilfreich zur Seite zu stehen und gesellschaftlichen Fortschritt dauerhaft zu fördern.


Ganzheitliches Handeln heißt für uns, Verantwortung zu übernehmen. Auch für die Menschen vor Ort, die es uns erst ermöglichen, Infrastrukturprojekte erfolgreich zu realisieren – als Mitarbeiter, Lieferanten für unsere Biomasse-Kraftwerke, Partner. Daher helfen wir, wo eine helfende Hand gebraucht wird.

T.U. MICHAEL SIEG, Chairman, CEO & Founder


Dabei hat ThomasLloyd sämtliche Aktivitäten seines sozialen Engagements unter dem Dach der ThomasLloyd Foundation in zwei Aktionsbereiche gegliedert, die den regionalen Besonderheiten und Anfordernissen am besten entsprechen:

  • einerseits der Initiierung und Realisierung konkreter „Elektrifizierungs-Insellösungen“ (sogenannte „off grid solutions“) in abgelegenen und unterentwickelten Gemeinden, in denen auch auf absehbare Zeit kein Anschluss an kommerzielle Stromnetze zu erwarten ist und die demzufolge ohne die Schaffung der Insellösung von den Vorzügen elektrizitätsbasierender sozialer Einrichtungen (z.B. Gesundheitszentren, Kliniken und Bildungseinrichtungen modernen Zuschnitts) dauerhaft abgeschnitten sein werden;
  • andererseits den Maßnahmen konkreter Nothilfe – sei es bei der schnellen und unbürokratischen situativen Zurverfügungstellung von direkten finanziellen Mitteln und geeignetem Material bzw. Gerät zur Soforthilfe nach Naturkatastrophen oder der kontinuierlichen Unterstützung regionaler Hilfsorganisationen und -projekte, die sich der Unterstützung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen verschrieben haben.

Die „Camaniangan Elementary School“:

Energie zum Lernen und Leben

Ein Beispiel für ein anhand des Selektionsprozesses ausgewähltes Projekt ist die Camaniangan Grundschule im Hochland unweit des SaCaSol-Solarkraftwerks und des Biomassekraftwerks San Carlos BioPower, die ThomasLloyd auf den Philippinen errichtet hat. Mittels einer dezentralen Solaranlage sollte die Schule, die bislang keine Stromversorgung besaß und in der sich das Fehlen von Licht besonders an bewölkten und dunklen Tagen während der Regenzeit negativ auswirkte, auf verlässliche, aber auch umweltfreundliche Weise elektrifiziert werden.

Die Projektimplementierung startet ThomasLloyd mit der Akquirierung einer Spende der Solarmodule durch Conergy, den Modullieferanten für die nahgelegenen Solarkraftwerke von ThomasLloyd. Im weiteren Verlauf stellte ThomasLloyd sämtliche weiteren Baumaterialien und technischen Komponenten, das Engineering-Know-how und die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung. Nach wenigen Monaten erfolgte die offizielle Inbetriebnahme durch den Bürgerminister, den Vize-Gouverneur und ranghohe Vertreter des Bildungsministeriums.

Durch den dort gewonnenen Strom halten in der Schule moderne Lehrmittel Einzug. Lehrer nutzen die pädagogischen Vorzüge von Computern im Unterricht, große Akkus bieten den Schülern die Möglichkeit, spezielle angeschaffte Lampen oder Mobiltelefone während der Unterrichtszeit aufzuladen und die aufgeladenen Geräte nach Schulschluss mit nach Hause zu nehmen. Für diese Nutzung haben sich die Dorfbewohner bereit erklärt, kleine Beträge zu entrichten, die für den Erhalt der neuen technischen Einrichtungen verwendet werden.

Impressionen

Das „Health Center of Sitio Bais“:

Energie als Voraussetzung für
Gesundheit und Leben

Ein weiteres Beispiel für Elektrifizierungs-Inselprojekte der ThomasLloyd Foundation ist die Krankenstation von Sitio Bais in der abgeschiedenen, in der Regenzeit allenfalls mit schweren Allradfahrzeugen zugänglichen, etwa 18 Kilometer von La Carlota City, dem Standort des im Entstehen begriffenen ThomasLloyd-Biomassekraftwerks South Negros BioPower, entfernt liegenden Gemeinde Yubo. Die Bewohner sind weitestgehend in der Landwirtschaft tätig, vorwiegend im Bananenanbau und in der Holzkohlegewinnung. Das durchschnittliche Einkommensniveau liegt unter der Armutsgrenze, so dass auch Kinder und Jugendliche zu Hilfsarbeiten herbeigezogen werden und damit auf eine angemessene Schulbildung verzichten müssen.

Die bestehende, für 150 Familien zuständige Krankenstation verfügt über keinen Stromzugang, kein regelmäßig anwesendes medizinisches Personal, muss jedoch zwei weitere Gemeinden in der Umgebung mitversorgen. Dementsprechend leidet die lokale Bevölkerung: Bei akuten Erkrankungen müssen die Patienten – aufgrund des unwegsamen Geländes in mehreren Stunden zu einer Krankenstation in einer Nachbargemeinde gebracht werden. Und Kinder müssen mehrstündige Fußmärsche durch bergiges Gelände bewältigen, um in der Nachbarstation geimpft oder behandelt zu werden.

ThomasLloyd hat sich zum Ziel gesetzt, diese nicht an das öffentliche Netz angeschlossene Krankenstation mit Strom zu versorgen. Es werden Solarkapazitäten bereitgestellt, die nicht nur Strom für Beleuchtung, zum Betrieb eines Kühlschranks zum Aufbewahren von Medikamenten, aber auch für andere strombetriebene medizinische Geräte produzieren, sondern auch Energiespeicher speisen, an welchen durch die Dorfbewohner Mobilfunkgeräte oder akkubetriebene Lampen aufgeladen werden können. Die Bereitstellung dieser infrastrukturellen Voraussetzungen hat die Regionalregierung bewogen, für die Station eine Geburtshelferin und weiteres medizinisches Personal bereitzustellen und zu finanzieren. Auch hier entrichten die Dorfbewohner kleine Beträge zum Erhalt der technischen Vorrichtungen.

Impressionen

Die Bahay Tuluyan Foundation:

Soziales Engagement für misshandelte
Kinder, Waisen und Straßenkinder

Kinder sind oftmals die Verlierer während des rasanten Wachstums von Schwellenländern: wenn ihre Eltern in Not geraten, wenn sie ihre Eltern verlieren, wenn sie durch ihre Eltern misshandelt werden. Dies gilt auch auf den Philippinen. Daher fördert ThomasLloyd mit der Bahay Tuluyan Foundation eine der ambitioniertesten privaten Hilfsorganisationen, die sich in den großstädtischen Ballungsräumen für Waisen, misshandelte und auf der Straße lebende Kinder und Jugendliche einsetzt, vertrauensvoller Gesprächspartner ist und – wo erforderlich – einen Zufluchtsort und Geborgenheit gibt. Die Stiftung ebnet Wege für einen regulären Schulbesuch, assistiert bei der Suche nach einem Arbeitsplatz und schafft damit Voraussetzungen für ein Leben in körperlicher und sozialer Sicherheit.

bahaytuluyan.org

Alle Leistungen der ThomasLloyd Foundation werden vollständig ehrenamtlich erbracht und fließen direkt den Projekten zu, um sicherzustellen, dass 100% der Unterstützungszahlungen vor Ort bestimmungsgemäß eingesetzt werden.

Förderung von Forschung, Entwicklung
und Prävention sowie situative Nothilfe

ThomasLloyd unterstützt darüber hinaus unterschiedliche Organisationen und Initiativen mit regelmäßigen Spenden.

Helping Hands

Nach Sturm auf den Philippinen 2013:
ThomasLloyd stellt finanzielle und direkte Wiederaufbauhilfe zur Verfügung.

Als einer der größten, ausländischen Investoren im Bereich der Erneuerbare-Energien-Infrastruktur auf den Philippinen fühlen wir uns mit den Menschen vor Ort eng verbunden. Daher hat die Geschäftsführung der ThomasLloyd Group damals sofort beschlossen, den Menschen in den betroffenen Regionen unbürokratisch und schnell zu helfen. 

ThomasLloyd stellte neben finanziellen Mitteln zusammen mit seinen lokalen Partnern auch konkrete Hilfsgüter/-leistungen zum Wiederaufbau vor Ort zur Verfügung. Umgehend nachdem bekannt wurde welche Auswirkungen der Sturm hatte wurden sofort alle verfügbaren Mitarbeiter in die betroffenen Gebiete beordert. Mit Baggern, Lastwagen und Kränen konnte somit unmittelbar vor Ort Hilfe geleistet werden. Durch umgefallene Bäume unzugängliche Straßen wurden geräumt und wieder befahrbar gemacht, so dass Krankenwagen und Hilfsorganisationen schnell zu den Menschen kamen.

Die langfristige Präsenz auf den Philippinen und das Wissen über die regionalen Erfordernisse stellen zudem sicher, dass auch die finanzielle Hilfe direkt bei den Opfern angekommen ist und bei den Betroffenen die Not ein wenig lindern konnte. Zudem half es auch bei dem Wiederaufbau, der auch heute noch andauert.

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