HEALTH CENTER OF SITIO BAIS

Das „Health Center of Sitio Bais“:

Energie als Voraussetzung für
Gesundheit und Leben

Ein weiteres Beispiel für Elektrifizierungs-Inselprojekte der ThomasLloyd Foundation ist die Krankenstation von Sitio Bais in der abgeschiedenen, in der Regenzeit allenfalls mit schweren Allradfahrzeugen zugänglichen, etwa 18 Kilometer von La Carlota City, dem Standort des im Entstehen begriffenen ThomasLloyd-Biomassekraftwerks South Negros BioPower, entfernt liegenden Gemeinde Yubo. Die Bewohner sind weitestgehend in der Landwirtschaft tätig, vorwiegend im Bananenanbau und in der Holzkohlegewinnung. Das durchschnittliche Einkommensniveau liegt unter der Armutsgrenze, so dass auch Kinder und Jugendliche zu Hilfsarbeiten herbeigezogen werden und damit auf eine angemessene Schulbildung verzichten müssen. Die dort bestehende, für 150 Familien zuständige Krankenstation verfügte jedoch über keinen Stromzugang, kein regelmäßig anwesendes medizinisches Personal, musste jedoch zwei weitere Gemeinden in der Umgebung mitversorgen.


Neueröffnung der Krankenstation in Sitio Bais - Der Beginn einer neuen Zeitrechnung für ein kleines Dorf in den philippinischen Bergen.

ThomasLloyd hatte sich zum Ziel gesetzt, diese nicht an das öffentliche Netz angeschlossene Krankenstation mit Strom zu versorgen. Somit war der 10. April 2018 war ein wegweisender Tag für die kleine Gemeinde Sitio Bais. Das dortige „Health Center“ wurde wiedereröffnet und damit seiner Bestimmung übergeben – neu elektrifiziert mit Solarstrom, gewonnen aus einer von der ThomasLloyd Foundation installierten Photovoltaikanlage mit 6.000 Watt Leistung. Genug, um den Betrieb der Krankenstation aufrecht zu erhalten und genug, um Smartphones sowie Akkulampen aufzuladen, die ThomasLloyd den Einwohnern zur Verfügung gestellt hat, die auch zuhause keinen Strom – und damit kein Licht – haben.

Erst die geplante Elektrifizierung der Station brachte zudem den Stein ins Rollen, dass sich auch die Regionalregierung und das philippinische Gesundheitsministerium am Projekt beteiligten. Diese stellen nun das medizinische Personal zur Verfügung, das regelmäßig in der Station Dienst tut. Denn dieses war in der Krankenstation bislang nur sehr unregelmäßig anzutreffen. Strom, um Medikamente und Impfstoffe zu kühlen oder Diagnosegeräte zu betreiben, gab es bislang überhaupt nicht. Bislang mussten die Menschen vor Ort für einen Arztbesuch stets den mühevollen Weg in die 18 Kilometer entfernte Kreisstadt La Carlota City auf sich nehmen – und das hin und zurück. Ohne eigenes Auto, dazu die ersten zwei Kilometer zu Fuß auf einem steilen Trampelpfad quer durch den philippinischen Busch. Auch die Kinder mussten diese mehrstündigen Fußmärsche durch dieses bergige Gelände bewältigen, um in der Nachbarstation geimpft oder behandelt zu werden.


Somit ist auch dieses Stiftungsprojekt ein Ergebnis des Bekenntnisses von ThomasLloyd, über seine Infrastrukturprojekte hinaus bei der Etablierung elementarer Lebensgrundlagen hilfreich zur Seite zu stehen und gesellschaftlichen Fortschritt dauerhaft zu fördern. Zudem ist die Krankenstation ein ausgezeichnetes Beispiel für die Strategie der ThomasLloyd Foundation, in abgelegenen und unterentwickelten Gemeinden rund um seine Infrastrukturprojekte, in denen auch auf absehbare Zeit kein Anschluss an kommerzielle Stromnetze zu erwarten ist, mit „Elektrifizierungs-Insellösungen“ sozialen und ökologischen Fortschritt zu fördern.


Video: „Health Center of Sitio Bais“

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