Wachstumsmarkt Infrastruktur

Urbanisierung als Herausforderung für die globale Infrastruktur

Derzeit leben auf der Erde rund 7,6 Milliarden Menschen, mit jeder Stunde werden es 10.000 mehr.* Jeder dieser Menschen wünscht sich eine Zukunftsperspektive: Arbeit, Bildung und Wohlstand. Daher zieht es immer mehr Menschen in die Städte, die Projektionsflächen für diese elementaren Bedürfnisse sind. Ergebnis ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit - der konsequente Aus- und Aufbau der Infrastruktur.

1980 lag der Anteil der Stadteinwohner weltweit noch bei 39%, heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Großstädten.* Jede Woche wachsen die Städte weltweit um 1,5 Millionen Menschen, bis 2050 um insgesamt zwei Milliarden, prognostizieren die Vereinten Nationen.*

Die Folge dieser Urbanisierung: Agglomerationsräume mit Millionen von Menschen. Gab es 1960 weltweit erst knapp über einhundert Millionenstädte, sind es heute fast fünfmal so viele; unter ihnen 37 "Megacities" mit über zehn Millionen Einwohnern, von denen die größten acht in Asien liegen.*

Infrastruktur - Das Rückgrat unserer Gesellschaft

Alle Menschen brauchen Infrastruktur. Sie ist das Herzstück der täglichen Versorgung. Mit sauberem Wasser. Mit modernen Verkehrswegen für einen schnellen, effizienten und möglichst umweltfreundlichen Warentransport. Mit ressourcenschonender Energie. Mit immer schnelleren Kommunikationstechnologien. Und mit einem Sozialwesen, das unsere Gesundheit erhält und die Zukunft durch Bildung sichert.

Die neueste Studie der zwanzig größten Wirtschaftsmächte (G20) zum Investitionsbedarf im Sektor Infrastruktur ("Global Infrastructure Outlook") geht davon aus, dass sich die Kosten für die weltweite Bereitstellung von zeitgemäßer Infrastruktur, die mit den global prognostizierten ökonomischen und demografischen Veränderungen Schritt zu halten vermag, zwischen 2007 und 2040 auf 94 Bill. USD summieren werden.* Mit der Aufgabe, diesen immensen Investitionsbedarf zu finanzieren, sind die staatlichen Institutionen der meisten Nationen aufgrund der zumeist angespannten Haushaltslage überfordert.

Infrastruktur-Defizite bremsen Wachstum

Städte bieten Arbeit und Bildungschancen. Mittelschichten entstehen, Konsum wird erschwinglich. So werden schon heute 85% der weltweiten Wertschöpfung in Städten erwirtschaftet. * Die Weltbank stellt fest, dass nur Länder, die den Prozess der Urbanisierung durchlaufen, einen mittleren Einkommensstatus erzielen konnten und können.

Doch es entsteht auch eine der größten Herausforderungen unserer Zeit: an die Infrastruktur, die mit dem gewaltigen Wachstum bei Bevölkerung und Wirtschaftsleistung Schritt halten muss.

Denn: Fehlt die geeignete Infrastruktur, fehlt schon heute das Rückgrat unserer Gesellschaft. Und spätestens morgen fehlen die Zukunftsperspektiven.

Kapitalbedarf trifft auf Wunsch nach stabilen, planbaren Erträgen

Weltweit haben die Regierungen diese Diskrepanz erkannt und forcieren daher die Einbindung privater Kapitalgeber, häufig im Rahmen von Public-Private Partnerships (PPP). Angesichts der aktuellen Situation auf den internationalen Kapitalmärkten - niedrige Zinsen, hohe Staatsverschuldungen, schwelende politische Konflikte - treffen diese Intentionen bei Investoren auf ein großes Interesse. Denn Infrastrukturinvestments versprechen stabile, planbare, mit anderen Asset-Klassen wenig bis nicht korrelierende Erträge bei kalkulierbarem Risiko und erfüllen damit wesentliche Anforderungen großer Kapitalsammelstellen wie Versicherungen, Pensionskassen und Stiftungen. Damit wird der Stellenwert der Finanzierung von Infrastrukturvorhaben durch private und institutionelle Anleger weiter ansteigen.

Asien - Das neue globale Kraftzentrum

Expertise

Leader

China und Indien werden 2050 die führenden Wirtschaftsmächte der Welt sein.*

Expertise

Dynamik

35% der weltweiten Wirtschaftsleistung werden derzeit in Asien erwirtschaftet. 2050 werden es 52% sein.*

Expertise

Stärke

8 der 10 wachstumsstärksten Länder des Jahres 2017 liegen in Asien.*

Expertise

Energie

Ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs entfällt auf Asien. 2050 wird es über die Hälfte sein.*

Expertise

Wachstum

6 von 10 Weltbürgern leben heute in Asien. 2017 werden es rund 4,5 Milliarden sein.*

Asien stösst an die Grenzen seiner infrastrukturellen Belastbarkeit

Asien wächst unaufhaltsam. Seine Wirtschaft mehr als doppelt so stark wie die der restlichen Welt. Seine Bevölkerung stärker als die jedes anderen Kontinents. Und die Industrialisierung, für welche die westliche Welt nahezu zwei Jahrhunderte benötigte, durchläuft Asien derzeit im Zeitraffer. Man spricht längst vom "Asian Century", wenn das 21. Jahrhundert gemeint ist.

Doch Asien steht auch vor großen Herausforderungen: Es stößt an die Grenzen seiner infrastrukturellen Belastbarkeit und ist dringend auf einen intensivierten Ausbau seiner Infrastruktur angewiesen.

Doch auch die öffentlichen Haushalte Asiens sind mit dem gigantischen Kapitalbedarf, der für den Ausbau der Infrastruktur in den Bereichen Energie, Ver- und Entsorgung, Sozialinfrastruktur, Transportwesen und Telekommunikation benötigt wird, überfordert. Daher haben Regierungen vieler asiatischer Länder in den vergangenen Jahren einen Paradigmenwechsel vollzogen.

So entfernen sich die asiatischen Volkswirtschaften zunehmend von der ausschließlich staatlich gelenkten Infrastrukturfinanzierung und bedienen sich verstärkt alternativer Finanzierungslösungen. Konsequent werden hierbei private Investoren und Kapitalanleger eingebunden. Zudem verlassen immer mehr asiatische Staaten den ehedem durch Abschottung der eigenen Märkte geprägten Wirtschaftskurs und schwenken um zu einer marktwirtschaftlich geprägten, weltoffenen Wirtschaftspolitik mit Investitionsanreizen, Steuervergünstigungen und Importerleichterungen.

Asiens Infrastruktur: Die Investment-Opportunität für wachstumsorientierte Investoren

Asiens Infrastrukturmarkt verknüpft heute eines der ältesten Geschäftsmodelle der Menschheit mit der am stärksten wachsenden Wirtschaftsregion der Welt und ist damit einer der aktuell attraktivsten Wachstumsmärkte für Investoren.

Diese partizipieren nicht nur an der ungebrochen positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Schwellenländer Asiens, die im jüngsten Wirtschaftsausblick der Asean Development Bank erneut mit angehobenen Wachstumsprognosen bestätigt wurde. Vielmehr profitieren diese von den originären Vorteilen, die mit Infrastrukturinvestments generell verbunden sind und die dazu beitragen, als Diversifizierungslösung ein Portfolio zu stabilisieren, indem sie Verlustrisiko und Volatilität reduzieren, das Renditepotenzial erhöhen und gleichzeitig den Cashflow des Portfolios nachhaltig steigern.


Infrastruktur.
Unverzichtbar. Nachhaltig. Ertragreich.

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