Wachstumsmarkt Asien

3 Mrd. Euro investiert die Allianz. Gar 30 Mrd. US-Dollar Warren Buffet. Und 310 Mrd. US-Dollar betrugen im Jahr 2014 die globalen Investitionen in erneuerbare Energien insgesamt. Davon über die Hälfte allein in Asien. Bloomberg schreibt, dies sei erst die Ouvertüre zu einem bevorstehenden Investitionsboom. Über 5 Billionen US-Dollar sollen bis 2030 in die nachhaltige Stromerzeugung fließen. Und warum? Weil es ökologisch alternativlos ist und derzeit kaum eine andere Assetklasse ein vergleichbar gutes Risiko-Rendite-Verhältnis bietet. Vorausgesetzt, der Standort stimmt.

Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland. Das war gestern.

Früher wagten sich Kapitalanleger nicht allzu weit vor die Tür, wenn es um Investments in erneuerbare Energien ging. Ganz nach dem Motto: „Wo ich im Sommer mein Badelaken ausbreite, dort ist auch mein Geld gut aufgehoben.“ Üppige Solarsubventionen versprachen attraktive Renditen – und das quasi ohne Risiko. Dass später Kalkulationen schnell aus dem Ruder laufen würden, wenn die Subventionen, wie mehrfach in Spanien und zuletzt in Italien, wegen Budgetknappheit von einem auf den anderen Tag und vor allem auch rückwirkend gekappt werden, war damals noch nicht absehbar. Doch auch in Deutschland wurde in die Kraft der Sonne investiert. Und oft übersehen, dass gute Solarstandorte in unseren Gefilden rar sind. So wurden Solarparks in Regionen errichtet, in denen die Sonne eher selten zu sehen ist. Dabei galt schon damals für ganz Europa: Es wurden neue, teure Stromkapazitäten aufgebaut, obwohl der Stromverbrauch stagniert. Das Ergebnis: eine Blase, durch deren Platzen heute viele Anleger auf Ausschüttungen verzichten und um ihr Kapital bangen müssen.

Früher wagten sich Kapitalanleger nicht allzu weit vor die Tür, wenn es um Investments in erneuerbare Energien ging. Ganz nach dem Motto: „Wo ich im Sommer mein Badelaken ausbreite, dort ist auch mein Geld gut aufgehoben.“ Üppige Solarsubventionen versprachen attraktive Renditen – und das quasi ohne Risiko. Dass später Kalkulationen schnell aus dem Ruder laufen würden, wenn die Subventionen, wie mehrfach in Spanien und zuletzt in Italien, wegen Budgetknappheit von einem auf den anderen Tag und vor allem auch rückwirkend gekappt werden, war damals noch nicht absehbar. Doch auch in Deutschland wurde in die Kraft der Sonne investiert. Und oft übersehen, dass gute Solarstandorte in unseren Gefilden rar sind. So wurden Solarparks in Regionen errichtet, in denen die Sonne eher selten zu sehen ist. Dabei galt schon damals für ganz Europa: Es wurden neue, teure Stromkapazitäten aufgebaut, obwohl der Stromverbrauch stagniert. Das Ergebnis: eine Blase, durch deren Platzen heute viele Anleger auf Ausschüttungen verzichten und um ihr Kapital bangen müssen.

„Goodbye Europe – Welcome Asia“

Angesichts dieser Erfahrungen lag es für vorausschauende Investoren nahe, neu nachzudenken, weit über Europas Grenzen hinaus. Es galt, Scheuklappen abzulegen und mit kühlem Kopf neue Märkte zu identifizieren, die geeignete Voraussetzungen für nachhaltig erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Investments mitbringen. Sehr schnell zog der größte und mit 4,3 Milliarden Menschen bevölkerungsreichste Kontinent den Blick auf sich: Asien, ein Erdteil mit exorbitanten Wirtschaftswachstum, einer nahezu unaufhaltsamen Bevölkerungsentwicklung und einem bislang ungekannten Energiehunger, der den Energieverbrauch Asiens in den letzten 15 Jahren verdoppelte.

Erneuerbare Energien: alternativlos für das weitere Wachstum Asiens

Ungünstig für die meisten Länder Asiens erweist sich neben einer Infrastruktur, die mit dem Wachstum nicht mehr Schritt halten kann, deren Mangel an fossilen Energieressourcen, wie Kohle, Öl und Gas. 88% dieser Rohstoffe muss Asien teuer importieren. Die Folge: „Brownouts“ – so werden die oft stundenlangen, durch den Mangel an Elektrizität hervorgerufenen Stromausfälle vor Ort genannt – aber auch hohe Strompreise, welche die Wachstumsdynamik vieler Länder der Region gefährden.

So viel Sonne wie Ägypten oder Florida

Demgegenüber bieten gerade die südostasiatischen Länder ausgezeichnete klimatische und geographische Voraussetzungen für die „Erneuerbaren“. Die Sonneneinstrahlung liegt aufgrund der Äquatornähe um rund 80% über deutschen Einstrahlungswerten und ist damit vergleichbar mit der in Kairo oder Miami. Aber auch reichlich Wind an den langen Küstenlinien und große Ressourcen an Biomasse aus Ernteresten stehen zur energetischen Nutzung zur Verfügung. Demzufolge sind asiatische Erneuerbare-Energien-Kraftwerke vielerorts ohne staatliche Subventionen wettbewerbsfähig.

Weitere Pluspunkte: Erneuerbare-Energien-Kraftwerke sind dort verhältnismäßig kostengünstig zu errichten und zu betreiben und aufgrund kurzer Bauzeiten schnell verfügbar. Sie lassen sich kleiner dimensionieren als herkömmliche, fossil betriebene Kraftwerke und sind damit ideal für die dezentrale Energieerzeugung. Das heißt: Der Strom wird dort erzeugt, wo er auch verbraucht wird.

Um Asiens Erneuerbare-Energien-Zukunft jedoch vollständig zu realisieren, bedarf es in den kommenden 15 Jahren Investitionen in Höhe von rund 2,5 Billionen US-Dollar. Finanzielle Dimensionen, die die bestehenden Energieversorger überfordern. Daher haben zahlreiche Regierungen asiatischer Länder die notwendigen, gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um insbesondere den internationalen Privatsektor für Investitionen in ihrem Land zu gewinnen. Außerdem findet die wirtschaftliche Prosperität Asiens ihren Niederschlag auch der Bewertung zahlreicher asiatischer Länder durch die namhaftesten Ratingagenturen, wie Standard & Poor´s, Moody´s und Fitch. Allein die Philippinen wurden zuletzt neunzehn Mal in Folge upgegraded und stehen in der Gunst der Investoren heute bereits vor vielen Ländern Europas.

Ein Sachwertinvestment mit echter Substanz und nachhaltiger Perspektive

Als Asienspezialist für Erneuerbare-Energien-Infrastruktur hat ThomasLloyd mit einem Portfolio mit einer Gesamtinvestitionshöhe von 750 Mio. US-Dollar die Weichen dafür gestellt, dass auch europäische Investoren von diesem Wachstumsmarkt profitieren können. Sie werden damit in die Lage versetzt, auf Basis langfristig planbarer und nachhaltiger Rückflüsse aus Infrastrukturprojekten aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase schwache Renditen in ihren Portfolios zu kompensieren. Der ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund eröffnet Privatanlegern den Wachstumsmarkt der Erneuerbare-Energien-Infrastruktur in Asien mit einem seit Jahren erfolgreich umgesetzten Geschäftsmodell. Zudem können auf Basis des ThomasLloyd SICAV-SIF – Cleantech Infrastructure Fund als vollregulierten, offenen alternativen Investmentfonds (AIF) maßgeschneiderte Anlagelösungen für (semi-)professionelle Investoren angeboten werden.

ThomasLloyd eröffnet ambitionierten Beratern damit die Chance, ihr Produktportfolio strukturell um eine renditestarke Wachstumskomponente zu erweitern und sich auf diese Weise neue Marktpotenziale zu erschließen.

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