Warum ThomasLloyd

Die Fokussierung auf den nachhaltig attraktiven Markt der Infrastruktur in Asien ist und bleibt für uns der richtige Weg, um uns weitestgehend von der aktuellen, allgemeinen Marktentwicklung deutlich abzukoppeln und somit unsere Marktstellung als einem der führenden, unabhängigen Infrastrukturinvestoren in Asien weiter auszubauen.

T.U. Michael Sieg, Chairman, CEO & Founder

  • Prof. Dr. Justin Yifu Lin

    Ehemaliger Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank

    ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa, Frankfurt, Januar 2014

    Der einzige Ausweg ist eine Kursänderung auf grünes Wachstum: die Nutzung erneuerbarer Energien – z.B. Solarenergie und Windkraft – anstelle der auf Kohle basierenden Energieversorgung. Und das ist die einzige Lösung.

    Events-ProfDrJustinYifuLin
  • Thomas Ossowski

    Botschafter der Bundesrepublik Deutschland auf den Philippinen

    Offizielle Inbetriebnahme von SaCaSol I, San Carlos City, Philippinen, Mai 2014

    In Deutschland gibt es bereits Hunderttausende von Solarmodulen auf den Dächern unserer Häuser. Wenn ich jedoch das heiße Klima hier sehe, bin ich versucht zu sagen: "Solar energy is coming home."

    Events-ThomasOssowski
  • Hon. Loren Legarda

    Senatorin der Republik Philippinen

    Offizielle Inbetriebnahme von SaCaSol I, San Carlos City, Philippinen, Mai 2014

    Dieses Projekt zeigt, wie unverzichtbar Erneuerbare-Energien-Projekte für die Entwicklung unseres Landes sind. Es ist uns klar, dass sie uns dabei helfen, unseren wachsenden Energiebedarf in den Griff zu bekommen.

    Events-HonLorenLegarda
  • Jesse Ang

    Landesverantwortlicher der Philippinen (Country Head) International Finance Corporation World Bank Group

    ThomasLloyd Investment Symposium Philippinen, Oktober 2011

    Die Philippinen zählen zu einem der aussichtsreichsten Märkte für erneuerbare Energien in Südostasien. Bis 2017 sollen 90 % aller Haushalte elektrifiziert sein. (…) ThomasLloyd hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und bereits richtungsweisende Projekte konzipiert und realisiert.

    Events-JesseAng
  • Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn

    Präsident des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung

    ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa, Stuttgart, Januar 2012

    Das sollte eigentlich selbstverständlich sein: Wir haben ein Klimaproblem auf dieser Welt, das gelöst werden muss. (...) Privatwirtschaftliche Aktivitäten, die rentabel alternative Energien anbieten, sind richtig.

    Events-ProfDrDrHansWernerSinn-
  • Scheich Abdul Aziz bin Ali Al Nuaimi

    Ambassador of World Green Citizen und Mitglied einer der herrschenden Königsfamilien der Vereinigten Arabischen Emiraten

    ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa, Frankfurt, Februar 2013

    Die Umwelt gehört nicht Ihnen oder mir. Sie ist ein Geschenk unseres Schöpfers an uns alle, um damit zu arbeiten, von ihr zu lernen, sie zu lieben, zu respektieren, gute Geschäfte zu machen, aber vor allem um ein Erbe zu hinterlassen.

    Events-ScheichAbdulAzizbinAliAlNuaimi
  • Arnold Schwarzenegger

    38. Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien

    ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa, Frankfurt, Februar 2013

    Wir sind heute hier, um die wahren Actionhelden zu feiern, die für saubere, nachhaltige Energie kämpfen. Das sind die wahren Helden. Ihr Unternehmen unterstützt diese Helden.

    Events-ArnoldSchwarzenegger
  • Prof. Peter Guthrie

    Globaler Experte für nachhaltige Infrastrukturentwicklung und Professor an der Universität Cambridge

    ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa, Frankfurt, Januar 2014

    Und die Möglichkeiten alternativer Ansätze zu der vollkommen traditionellen, netzgekoppelten Stromversorgung stellen sich sehr leistungsstark dar.

    Events-ProfPeterGuthrie
  • Präsident Bill Clinton

    Gründer der „Clinton Foundation“, 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

    ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa, Frankfurt, Januar 2014

    Wenn ich heute ein Land in Südostasien führen müsste, würde ich so viel lokal erzeugten Strom aus sauberer Technologie haben wollen, wie ich nur bekommen könnte.

    Events-PraesidentBillClinton
  • Seine Exzellenz Benigno S. Aquino III

    Staatspräsident der Republik Philippinen

    Offizielle Inbetriebnahme von SaCaSol I, San Carlos City, Philippinen, Mai 2014

    Wir weihen heute nicht nur ein Kraftwerk ein – wir schreiben auch Geschichte: (…) Mit Ihrer Hilfe beweisen wir der Welt, dass auch Schwellenländer wie die Philippinen ihren Beitrag dazu leisten können, die Risiken des Klimawandels zu reduzieren.

    Events-SeineExzellenzBenignoSAquinoIII
  • Lord Nicholas Stern

    Führender globaler Wirtschaftswissenschaftler und Chairman LSE Grantham-Institut

    ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa, Frankfurt, Februar 2013

    Dadurch, dass Sie in diesen Sektor investieren, verändern Sie die Politik und das Verständnis dafür. Damit sind Sie Vorreiter dieser gesamten politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Entwicklung.

    Events-LordNicholasStern

Realizing Sustainable Values

Video: Infrastrukturmarkt in Asien

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Globale Vernetzung – Lokales Wissen


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Das ThomasLloyd heute als global tätiges Investment- und Beratungsunternehmen zu den führenden Direktinvestoren im Infrastruktur-Markt zählt ist auch vor allem der Verdienst seiner Mitarbeiter. Der Schlüsselfaktor war, dass es uns gelang, einige der fähigsten Personen innerhalb und außerhalb unserer Branche für uns zu gewinnen. Sie machten diesen Erfolg möglich!


Newsroom – aktuelle Nachrichten

10.2015
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Asien wächst und Europa stagniert weiter – Interview mit CEO T.U. Michael Sieg

Bislang galt Europa – und hier in erster Linie Deutschland – als weltweit führende Region für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Nahezu unbekannt ist, dass in Asien inzwischen Jahr für Jahr doppelt so viel in nachhaltige Energieerzeugungskapazitäten investiert wird wie in Europa. Über die Hintergründe sprachen wir mit T.U. Michael Sieg, Chairman und CEO der ThomasLloyd Group.

Was macht den Unterschied zwischen hiesigen, sprich: europäischen Gefilden und Asien, wenn man den Marktsektor der erneuerbaren Energien betrachtet?

T.U. Michael Sieg: Die Gemeinsamkeiten beschränken sich im Wesentlichen darauf, dass die auf regenerativen Ressourcen beruhende Energieproduktion hier wie dort den weltweiten Klimaschutz weiterbringt und damit – wie Präsident Bill Clinton auf unserem letztjährigen ThomasLloyd Cleantech Kongress sehr eindrucksvoll sagte – noch die Chance eröffnet wird, unseren Planeten für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren. Ansonsten finden wir in Europa und Asien grundlegend verschiedene Voraussetzungen vor – klimatisch, energiepolitisch, wirtschaftlich, aber auch vom Verständnis her. So sprechen wir hier von der „Energiewende“, ein Begriff, der in Asien weder bekannt ist, noch verstanden wird. Es geht in Asien nicht um die vom Umweltschutzgedanken und der Angst vor Atomrisiken getriebenen Abkehr von der fossilen Energieressource, sondern um die nackte Notwendigkeit, sofort mehr Energie zu produzieren. Die Welt der zwei Geschwindigkeiten fordert hier heute schon ihren Tribut. Denn während Asien in nahezu allen Belangen und Regionen dynamisch wächst, stagniert Europa und wird – wie in abgemilderter Form auch die USA – zunehmend wirtschaftlich distanziert. Mit diesem Wachstum – allein die Wirtschaft der ASEAN-Staaten soll in diesem Jahr im Schnitt um 5,2% wachsen – können die dortigen Energieerzeugungskapazitäten auf fossiler Basis nicht mehr mithalten, zumal ganz einfach auch die Rohstoffe in vielen Ländern Asiens fehlen. Es bedarf also zusätzlicher, zuverlässig verfügbarer, kostengünstiger Energie – und das idealerweise schnell. Und da sind die erneuerbaren Energien in vielen Regionen schlicht alternativlos.

Können Sie das näher erläutern?

T.U. Michael Sieg: Der Wettbewerbsvorteil der Erneuerbaren beruht – vereinfacht ausgedrückt – auf einem Fünfklang von Erfolgsfaktoren: der Verfügbarkeit der Ressourcen, einer hohen Wirtschaftlichkeit und schnellen Realisierungsmöglichkeit neuer Kraftwerke, ihrer dezentralen Einsatzfähigkeit und letztlich natürlich ihrer Nachhaltigkeit. Beginnen wir mit der Ressourcenverfügbarkeit, für die ich Ihnen drei Beispiele nennen möchte. Nehmen Sie die Solarenergie: Viele Länder Asiens liegen nahe des Äquators, kommen also in den Genuss einer Sonneneinstrahlung, die mehr als 80 Prozent über derjenigen liegt, die wir aus Deutschland kennen. Ergo bringt das baugleiche Solarpaneel Stromerträge, die jene aus Deutschland bei weitem übertreffen. Nehmen Sie die Biomasse: Viele der Länder in Asien sind traditionell landwirtschaftlich geprägt. Hier fallen sehr große Mengen von Ernteabfällen an, die den Kraftwerken, die wir aktuell bauen, als kostengünstige Ressource dient, gleichzeitig den Bauern vor Ort aber eine zusätzliche Einnahmequelle verschafft. Darüber hinaus haben viele Länder dort ein veritables Müllproblem. Hier ist das Stichwort „Waste to Energy“, also die Verstromung von Abfällen, ein sehr interessantes Thema. Und nehmen Sie zuletzt die Geothermie. Zahlreiche Länder liegen auf dem „Ring of Fire“, finden also oberflächennah heißes Wasser, das energetisch genutzt werden kann. Die Philippinen zum Beispiel sind bei der Nutzung dieser Energieart heute schon die Nummer 2 weltweit. Vielfältige, naturgegebene Ressourcen sind im Gegensatz zu Öl, Gas und Kohle also da und warten nur darauf genutzt zu werden.

Welche Erfolgsfaktoren gibt es für die erneuerbaren Energien noch?

T.U. Michael Sieg: Ich habe als zweiten wichtigen Aspekt die hohe Wirtschaftlichkeit der nachhaltigen Energiegewinnung in vielen Regionen Asiens genannt. Diese resultiert zum einen auf gegenüber europäischen Standorten zumeist günstigeren Kostenstrukturen, zum anderen auf vergleichsweise hohen, oft europäischen Maßstäben nahekommenden Strompreisen. Die hohe Sonneneinstrahlung, in deren Genuss viele Regionen Asiens kommen, tut hier im Falle der Photovoltaik ein Übriges, um attraktive Margenvorteile zu ermöglichen. Noch ein Blick auf die beiden Hauptkostenfaktoren: Ich denke, dass hierzulande jedem bewusst ist, dass in vielen Teilen Asiens die Lohnkosten oft nur einen Bruchteil des europäischen Niveaus ausmachen. Vergleichsweise wenig bekannt ist jedoch, dass auch Materialien und Bauteile für die Errichtung der Erneuerbaren-Energien-Infrastruktur zumeist günstiger zu beziehen sind als in Europa. Hierzu muss man wissen, dass viele der erforderlichen Komponenten für den Weltmarkt heutzutage in Asien gefertigt werden. Aufgrund der räumlichen Nähe fallen demzufolge die Transportkosten deutlich geringer aus als bei einer Verschiffung nach Europa. Dazu kommt noch, dass viele europäische Länder ihre Märkte abschotten und asiatische Produkte mit Importzöllen belegen – Kostenfaktoren, die wir in Asien praktisch nicht kennen. Im Ergebnis führt all das dazu – und das ist ein gewichtiger Unterschied zu vielen europäischen Projekten – dass wir Erneuerbare-Energien-Kraftwerke in vielen Regionen Asiens hochwirtschaftlich und absolut wettbewerbsfähig betreiben können. Dies ist auch der Grund dafür, dass sich zunehmend große europäische Energiekonzerne in Asien engagieren – sie schätzen einfach die vergleichsweise hohen, auf einer stabilen Nachfrage beruhenden Renditen, die sich dort erwirtschaften lassen. Ein weitere wichtiger Punkt: In Asien wird zusätzlicher Strom jetzt sofort benötigt – nicht erst in zehn Jahren oder noch später. Um jedoch schnell Kapazitäten bereitzustellen, kommt man an den erneuerbaren Energien nicht vorbei. Fossil betriebene Kraftwerke haben viel zu lange Bauzeiten, um hier wirklich weiterhelfen zu können. Wir dagegen realisieren aktuell Solarparks im Kraftwerksmaßstab binnen weniger Monate von der grünen Wiese bis zum operativen Betrieb. Und wir bauen diese genau dort, wo die Energie am dringendsten gebraucht wird, abseits der großen Wirtschaftszentren, wo oft kein funktionierendes Stromnetz existiert, wo es auch keinen Sinn machen würde, einen großen Kohlemeiler hinzubauen. Gerade hier greifen unsere dezentralen Lösungen, die keinen großflächigen Netzausbau erfordern.

Der fünfte Faktor war die Nachhaltigkeit. Das ist für Europäer auch ohne Erklärung greifbar.

T.U. Michael Sieg: Nun – wer noch nicht in Asien war, kann sich vermutlich nicht vorstellen, welches Ausmaß die Belastung der Atemluft mit Rußpartikeln annimmt, wenn allerorten Dieselaggregate lärmend ihren Dienst verrichten, um in einem Laden, einer Werkstatt oder auch in einem Privathaus Klimaanlage, Kühlschrank oder einfach nur eine Lichtquelle mit Energie versorgen. So etwas gibt es in weiten Teilen Europas bereits seit langem nicht mehr. Da gewinnt es an gesellschaftlicher Dimension, wenn wir auf Basis unseres aktuellen Portfolios allein bis 2017 weiteren 1,6 Millionen Menschen den Zugang zu nachhaltig erzeugtem Strom ermöglichen und zudem viele Tausend neue, dauerhafte Arbeitsplätze vor Ort schaffen.

ThomasLloyd hat sich in den vergangenen Jahren als der Spezialist für Erneuerbare-Energien-Infrastrukturinvestments in Asien etabliert und verfügt sowohl in Europa als auch in Asien über eine hohe Reputation. Wie haben Sie das erreicht?

T.U. Michael Sieg: Zunächst einmal sind wir der Devise gefolgt, die besagt, dass man, wenn man etwas macht, dieses zu 100% machen sollte. Sprich: Wir haben uns auf diesen Marktsektor ohne Einschränkung spezialisiert. Folgerichtig haben wir in den 12 Jahren seit Unternehmensgründung ein interdisziplinäres Team geformt, das nicht nur die inhaltliche und fachliche, sondern vor allem auch die entsprechende regionale Kompetenz mitbringt. Inzwischen umfasst es 180 Mitarbeiter aus 29 Ländern und setzt sich aus Spezialisten zusammen, die vor ihrem Engagement bei ThomasLloyd in leitenden Positionen im Bankensektor, im Bereich des Ingenieurwesens, im Bau- und Projektmanagement und im Sektor der Energieversorgung tätig waren. In Summe hat dieses Team bereits über 100 Infrastrukturprojekte in der ganzen Welt realisiert und weist im Upper Management eine durchschnittliche Branchenerfahrung von durchschnittlich 25 Jahren auf. Heute verwalten wir mit unserem von der Ratingagentur Feri ausgezeichneten Asset-Management ein Vermögen von 3 Milliarden US-Dollar. Zugleich begannen wir frühzeitig mit dem Aufbau eines Netzwerkes zu internationalen Kooperationspartnern und Kapitalgebern sowie zu maßgeblichen Regierungsstellen in den relevanten Ländern. Und wir gründeten zusätzlich zu unseren Dependancen an den bedeutendsten, globalen Finanzmarktplätzen mehrere Niederlassungen in Asien – auf den Philippinen, dazu in Kambodscha und Singapur. Gerade diese hohe Vor-Ort-Präsenz und das starke Netzwerk in der Region sichern uns den Zugang zu exklusiven Marktinformationen, um frühzeitig die lukrativsten Projekte zu identifizieren. Sie sind damit die unabdingbare Voraussetzung für einen insgesamt erfolgreich verlaufenden Investmentprozess.

Und wie sieht der Investitionsprozess bei ThomasLloyd aus? Sprich: Wie selektieren Sie den Investitionsstandort, das konkrete Projekt und wie begleiten Sie den Entstehungsprozess von der grünen Wiese zum operativen Kraftwerk?

T.U. Michael Sieg: Unser gesamter  Investitionsprozess unterliegt einer einzigen Prämisse – eine langfristig planbare und attraktive Rendite bei einem kalkulierbaren Risiko zu erzielen. Dafür sondieren und bewerten unsere Investmentspezialisten kontinuierlich einzelne Länder und Regionen Asiens. Anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs evaluieren sie deren Finanz- und Wirtschaftskennzahlen, Kapital- und Energiemarktstrukturen, die politische Stabilität, die allgemeine Sicherheitslage und das Rechtssystem. Zudem sind klimatische, geographische und topographische Bedingungen sowie die Verfügbarkeit und Nutzbarkeit an erneuerbaren Energieressourcen eines Landes entscheidende Kriterien. Nach Festlegung des Ziellandes erfolgt dann die Selektion des konkreten Projektes. Entscheidend dafür: eine überzeugende Rentabilitätskennziffer und große Erfahrung und nachgewiesene Qualität des Projektentwicklers. Beim Einstieg in das selektierte Projekt meiden wir aufgrund der zuvor genannten Prämisse die Risiken der Phase der Projektentwicklung. Das heißt: Wir erwerben ausschließlich vollständig entwickelte, genehmigte und baufertige Projekte direkt vom lokalen Projektentwickler. Im zweiten Schritt optimieren wir das Projekt hinsichtlich eines maximalen Wiederverkaufswerts, bevor wir die Aufträge für den Bau, den späteren Betrieb und die Wartung des Kraftwerks vergeben. Im Anschluss finanzieren wir die Realisierung der Kraftwerke, koordinieren und überwachen deren Errichtung vor Ort mit eigenen und extern mandatierten Spezialisten. Im letzten Schritt wird das fertiggestellte Kraftwerk nach Aufnahme des kommerziellen Betriebs – einzeln oder im Rahmen eines Portfolios – an einen langfristig orientierten Investor oder Energieversorger verkauft.Die Ratingagentur Telos hat den Investmentprozess des ThomasLloyd SICAV-SIF-Cleantech Infrastructure Fund erst kürzlich mit der Note AAA- bewertet und bescheinigt ihm damit den „höchsten Qualitätsstandard“.

Damit kommen wir zu Ihren konkreten Projekten: Schildern Sie uns doch einmal die aktuelle Zusammensetzung Ihres Portfolios.

T.U. Michael Sieg: Unser aktuelles Portfolio umfasst derzeit 14 Solar- und Biomassekraftwerke mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 750 Millionen US-Dollar. Darunter befinden sich die zwei ersten operativen Solarkraftwerke auf den Philippinen, die seit dem vergangenen Jahr deutlich über Plan Strom produzieren. Die Benchmark-Stellung dieser Kraftwerke wird auch dadurch verdeutlicht, dass diese durch den philippinischen Staatspräsidenten Benigno Aquino persönlich offiziell in Betrieb genommen wurden. Die übrigen Kraftwerke sind aktuell im Bau oder stehen kurz vor Baubeginn und werden plangemäß in diesem und den beiden Folgejahren ans Netz gehen. In Summe werden wir damit über 1,6 Millionen Menschen mit nachhaltig erzeugtem Strom versorgen. Dieses Portfolio bauen wir sukzessive weiter aus und schaffen damit die Grundlage für die Entwicklung und weiteres Wachstum in der Region. Unsere Aktivitäten finden mittlerweile weltweite Beachtung, wie zahlreiche Preise für unsere Projekte zeigen. Awards der Weltbank-Tochter IFC, von Frost & Sullivan, die Ernennung unseres Solarparks SaCaSol I zum „Asian Solar Project of the Year“ und auch die Auszeichnung als „Green Company of the Year“ für unsere in Asien ansässige Solarholding unterstreichen das. Und nicht zuletzt die erste Finanzierung einer philippinischen Großbank für ein Solarkraftwerk überhaupt, die an ThomasLloyd ging, spricht Bände darüber, welche Wertschätzung unsere Projekte in der Region genießen. Sie sehen: Während hierzulande die Erwirtschaftung attraktiver Renditen für unsere Investoren im Vordergrund steht, wird in Asien eben auch klar der gesellschaftliche Wert unsere Projekte gesehen.

Herr Sieg, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

10.2015
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Expertenmeinung: Die Welt der zwei Geschwindigkeiten

The World in 2050: Studie sagt Europa den Abstieg voraus.

Laut einer aktuellen Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) werden Deutschland und andere europäische Länder im weltweiten Vergleich weiter an wirtschaftlichem Gewicht verlieren. „Die Kraftzentren der Weltwirtschaft verschieben sich auch in Zukunft weiter nach Asien“, sagte Norbert Winkeljohann, Sprecher des Vorstands von PwC Deutschland. Aktuell ist Europa mit Deutschland (Platz fünf), Frankreich (Platz acht) und dem Vereinigten Königreich (Platz zehn) noch hinter Asien die stärkste Region im Ranking der führenden Volkswirtschaften. Allerdings ändert sich das Bild im Jahr 2050 gravierend.

Klarer Trend: Asien auf der Überholspur.

Im Jahr 2050 werden China, Indien und weitere asiatische Länder endgültig das globale Wirtschaftsleben dominieren. Während die USA sich immerhin noch auf Platz drei wiederfinden wird, rutscht Deutschland ganze 6 Plätze ab und wird dann laut der PwC-Studie nur noch die zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt sein – abgehängt beispielsweise von Indonesien, das sich um fünf Positionen auf Platz vier verbessern wird. Gründe hierfür sind, dass Indonesien – wie viele andere Länder Asiens auch – von seiner wachsenden, jungen, gut ausgebildeten und ambitionierten Bevölkerung profitieren und demzufolge dauerhaft wirtschaftlich stark wachsen wird. Ganz anders als viele Länder Europas, die aufgrund sinkender Bevölkerungszahlen und oft gesättigter Märkte an Boden verlieren werden.

Eine bereits 2011 vom Finanzkonzern HSBC veröffentlichte Studie „Die Welt im Jahr 2050“ kommt nahezu zu den gleichen Ergebnissen. Die Studie kommt dabei zu dem Fazit, dass „das rasante Wachstum der Schwellenländer eine tektonische Verschiebung in der Weltwirtschaft bewirkt.“ So werden bis 2050 die Volkswirtschaften, die heute als „emerging“ bezeichnet werden, ihre gesamte Wirtschaftsleistung verfünffachen und damit größer sein als die „entwickelte Welt“. Laut der Studie werden 19 der 30 größten Volkswirtschaften die Schwellenländer von heute sein. Dazu gehören u.a. Indonesien, Türkei, Malaysia und Thailand.

Die neuen Tigerstaaten: ASEAN auf dem Weg zur Wirtschaftsmacht.

Noch gilt China gemeinhin als Synonym für den Aufstieg Asiens. Im Schatten des „Reichs der Mitte“ wächst allerdings schon länger nahezu unbemerkt eine weitere Wirtschaftssupermacht heran – die südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN. Die zehn Mitgliedsstaaten – darunter die Philippinen, Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam –beschlossen 2009, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum nach europäischem Vorbild zu schaffen. Zollschranken sollen fallen und somit den freien Verkehr für Waren, Dienstleistungen, Investitionen und Kapital ermöglichen. So entsteht ein riesiger Markt mit 600 Millionen Konsumenten  – 100 Millionen mehr als die EU – und zusätzlichem Wachstumspotenzial im dreistelligen Milliardenbereich. Und das pro Jahr, so die Unternehmensberater von McKinsey.

Investitionen „GO EAST“.

„Asien wird der Wachstumsmotor sein. Nicht nur für Asien selbst, sondern für die ganze Welt“, verkündete Prof. Dr. Justin Yifu Lin, der ehemalige Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank anlässlich des ThomasLloyd Cleantech Kongress Europa 2014. Für Investoren sind Asien und hier vor allem die Schwellenländer schon seit einiger Zeit die klaren Favoriten unter den Weltmärkten. Die Welthandels- und Entwicklungskonferenz UNCTAD, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, belegt dies mit aussagekräftigen Zahlen: Im Jahr 2013 wurden insgesamt 426 Milliarden US-Dollar in diesen Markt investiert. Zum Vergleich: Nach Nordamerika und Europa flossen im gleichen Jahr lediglich 250 beziehungsweise 246 Milliarden US-Dollar. Deutlich wird dies auch an Benchmark-Investitionen der deutschen Wirtschaft. Zwei Beispiele: VW baut in Thailand gerade ein neues Werk für die Produktion von bis zu 300.000 Fahrzeugen pro Jahr. Und der Chemiekonzern BASF investiert in der Region in den kommenden fünf Jahren 10 Milliarden US-Dollar.

Asian Development Bank empfiehlt asiatischen Regierungen verstärkte Investitionen in erneuerbare Energien.

Die Regierungen Asiens stehen vor einem Dilemma: den rasant wachsenden Energiebedarf lang- als auch kurzfristig kostengünstig zu befriedigen und dabei gleichzeitig den Schutz der Umwelt und Lebensumstände der Bevölkerung im Blick zu behalten. Die Lösung dieser Ziele seien die erneuerbaren Energien (EE), so die Asian Development Bank (ADB) in ihrem jüngst erschienenen Report „2014 Annual Evaluation Review“. Die stark fallenden Kosten für Erneuerbare-Energien-Kraftwerke eröffneten den asiatischen Ländern die Chance, den Pfad der fossil erzeugten Energie zu verlassen und gleichzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um Investitionen in EE zu forcieren.

Experten sind sich einig: Erneuerbare boomen in Asien.

Der Tenor des Asia Clean Energy Summit in Singapur 2014 lautete: Die Nachfrage nach und die Nutzung von erneuerbaren Energien wird in der Boomregion Asien weiter stark anwachsen. So wies Bernhard Blez, Senior Vice Präsident des französischen Energieversorgungskonzerns GDF Suez, darauf hin, dass in den kommenden zehn Jahren 65 Prozent des weltweiten Zuwachses beim Energieverbrauch auf Asien entfallen werde. Das Ziel der regionalen Regierungen, die Luftqualität zu verbessern, sei ein starker Treiber dafür, die erneuerbaren Energien auf Kosten von Gas und Kohle weiter auszubauen. Gerade auf den Philippinen, so Dr. Bartosz Wojszczyk, Chief Innovation Officer beim größten philippinischen Stromnetzbetreiber Meralco, mit seinen vielen Tausend Inseln, seien angesichts klimawandelbedingter Extremwetterlagen und der notorischen Stromknappheit Wind- und Solarenergie eine ernstzunehmende Option.

Erneuerbare-Energien-Infrastruktur: Asien ist in vielerlei Hinsicht die Nummer 1.

tumblr_inline_nop4cjZsVu1turhs1_1280Wie die World Wind Energy Association (WWEA) berichtet, ist Asien, gemessen an der Windkraftkapazität, inzwischen an Europa vorbeigezogen. 37% aller Windstromkapazitäten befinden sich nun in Asien. Die Dynamik des asiatischen Marktes macht eine Zahl deutlich: Allein 41% der neu zugebauten Windkraftkapazitäten entstanden im ersten Halbjahr 2014 in China. Deutlich bescheidener nehmen sich da die 10% aus, die in Deutschland, immerhin zweitgrößter Markt der Welt, aus. Auch ist China laut dem kürzlich veröffentlichten „Global Renewable Energy Report 2014″ seit 2013 der weltgrößte Photovoltaik-Markt. Gegenüber dem Vorjahr wuchs der Zubau um 232% auf insgesamt 12 Gigawatt. Dem Bericht zufolge ist klar, dass sich der globale PV-Markt weiter von Europa nach Asien verschieben wird. Zum Vergleich: Der Photovoltaik-Zubau ging 2013 in Italien um 55% auf 1,6 GW zurück, in Deutschland sogar um 56,5% auf 3,3 GW. Ein weiterer Beleg für diese Verlagerung sind die Finanzierungsaktivitäten. Der größte Teil aller Solar-Finanzierungen weltweit ging mit 23,56 Milliarden US-Dollar an China. Alle Länder Europas kommen auf eine ebenso hohe Summe, so der Bericht. Generell flossen mit rund 154 Milliarden US-Dollar die Hälfte der weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien in die Region Asien/Pazifik, nach Europa, zusammen mit dem nahen Osten und Afrika, ging gerade einmal etwa die Hälfte (78 Mrd. US-Dollar).

Die ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund GmbH – das Tor zu Asiens erneuerbarer Energiezukunft.

Als Asienspezialist für Erneuerbare-Energien-Infrastruktur hat ThomasLloyd mit einem Portfolio mit einer aktuellen Gesamtinvestitionshöhe von mehr als 750 Mio. US-Dollar die Weichen dafür gestellt, dass auch europäische Investoren von diesem Wachstumsmarkt profitieren können. Sie werden damit in die Lage versetzt, auf Basis langfristig planbarer und nachhaltiger Rückflüsse aus Infrastrukturprojekten aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase schwache Renditen in ihren Portfolios zu kompensieren.

Die CTI-Beteiligungsgesellschaften des ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund GmbH eröffnen Privatanlegern mittelbar den Wachstumsmarkt der Erneuerbare-Energien-Infrastruktur in Asien mit einem seit Jahren erfolgreich umgesetzten Geschäftsmodell. Zudem können auf Basis des ThomasLloyd SICAV-SIF – Cleantech Infrastructure Fund als offenen alternativen Investmentfonds (AIF) maßgeschneiderte Anlagelösungen für (semi-) professionelle Investoren angeboten werden.

ThomasLloyd eröffnet ambitionierten Beratern damit die Chance, ihr Produktportfolio strukturell um eine renditestarke Wachstumskomponente zu erweitern und sich auf diese Weise neue Marktpotenziale zu erschließen.

10.2015
Manila

Wachstumsmarkt Asien

3 Mrd. Euro investiert die Allianz. Gar 30 Mrd. US-Dollar Warren Buffet. Und 310 Mrd. US-Dollar betrugen im Jahr 2014 die globalen Investitionen in erneuerbare Energien insgesamt. Davon über die Hälfte allein in Asien. Bloomberg schreibt, dies sei erst die Ouvertüre zu einem bevorstehenden Investitionsboom. Über 5 Billionen US-Dollar sollen bis 2030 in die nachhaltige Stromerzeugung fließen. Und warum? Weil es ökologisch alternativlos ist und derzeit kaum eine andere Assetklasse ein vergleichbar gutes Risiko-Rendite-Verhältnis bietet. Vorausgesetzt, der Standort stimmt.

Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland. Das war gestern.

Früher wagten sich Kapitalanleger nicht allzu weit vor die Tür, wenn es um Investments in erneuerbare Energien ging. Ganz nach dem Motto: „Wo ich im Sommer mein Badelaken ausbreite, dort ist auch mein Geld gut aufgehoben.“ Üppige Solarsubventionen versprachen attraktive Renditen – und das quasi ohne Risiko. Dass später Kalkulationen schnell aus dem Ruder laufen würden, wenn die Subventionen, wie mehrfach in Spanien und zuletzt in Italien, wegen Budgetknappheit von einem auf den anderen Tag und vor allem auch rückwirkend gekappt werden, war damals noch nicht absehbar. Doch auch in Deutschland wurde in die Kraft der Sonne investiert. Und oft übersehen, dass gute Solarstandorte in unseren Gefilden rar sind. So wurden Solarparks in Regionen errichtet, in denen die Sonne eher selten zu sehen ist. Dabei galt schon damals für ganz Europa: Es wurden neue, teure Stromkapazitäten aufgebaut, obwohl der Stromverbrauch stagniert. Das Ergebnis: eine Blase, durch deren Platzen heute viele Anleger auf Ausschüttungen verzichten und um ihr Kapital bangen müssen.

Früher wagten sich Kapitalanleger nicht allzu weit vor die Tür, wenn es um Investments in erneuerbare Energien ging. Ganz nach dem Motto: „Wo ich im Sommer mein Badelaken ausbreite, dort ist auch mein Geld gut aufgehoben.“ Üppige Solarsubventionen versprachen attraktive Renditen – und das quasi ohne Risiko. Dass später Kalkulationen schnell aus dem Ruder laufen würden, wenn die Subventionen, wie mehrfach in Spanien und zuletzt in Italien, wegen Budgetknappheit von einem auf den anderen Tag und vor allem auch rückwirkend gekappt werden, war damals noch nicht absehbar. Doch auch in Deutschland wurde in die Kraft der Sonne investiert. Und oft übersehen, dass gute Solarstandorte in unseren Gefilden rar sind. So wurden Solarparks in Regionen errichtet, in denen die Sonne eher selten zu sehen ist. Dabei galt schon damals für ganz Europa: Es wurden neue, teure Stromkapazitäten aufgebaut, obwohl der Stromverbrauch stagniert. Das Ergebnis: eine Blase, durch deren Platzen heute viele Anleger auf Ausschüttungen verzichten und um ihr Kapital bangen müssen.

„Goodbye Europe – Welcome Asia“

Angesichts dieser Erfahrungen lag es für vorausschauende Investoren nahe, neu nachzudenken, weit über Europas Grenzen hinaus. Es galt, Scheuklappen abzulegen und mit kühlem Kopf neue Märkte zu identifizieren, die geeignete Voraussetzungen für nachhaltig erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Investments mitbringen. Sehr schnell zog der größte und mit 4,3 Milliarden Menschen bevölkerungsreichste Kontinent den Blick auf sich: Asien, ein Erdteil mit exorbitanten Wirtschaftswachstum, einer nahezu unaufhaltsamen Bevölkerungsentwicklung und einem bislang ungekannten Energiehunger, der den Energieverbrauch Asiens in den letzten 15 Jahren verdoppelte.

Erneuerbare Energien: alternativlos für das weitere Wachstum Asiens

Ungünstig für die meisten Länder Asiens erweist sich neben einer Infrastruktur, die mit dem Wachstum nicht mehr Schritt halten kann, deren Mangel an fossilen Energieressourcen, wie Kohle, Öl und Gas. 88% dieser Rohstoffe muss Asien teuer importieren. Die Folge: „Brownouts“ – so werden die oft stundenlangen, durch den Mangel an Elektrizität hervorgerufenen Stromausfälle vor Ort genannt – aber auch hohe Strompreise, welche die Wachstumsdynamik vieler Länder der Region gefährden.

So viel Sonne wie Ägypten oder Florida

Demgegenüber bieten gerade die südostasiatischen Länder ausgezeichnete klimatische und geographische Voraussetzungen für die „Erneuerbaren“. Die Sonneneinstrahlung liegt aufgrund der Äquatornähe um rund 80% über deutschen Einstrahlungswerten und ist damit vergleichbar mit der in Kairo oder Miami. Aber auch reichlich Wind an den langen Küstenlinien und große Ressourcen an Biomasse aus Ernteresten stehen zur energetischen Nutzung zur Verfügung. Demzufolge sind asiatische Erneuerbare-Energien-Kraftwerke vielerorts ohne staatliche Subventionen wettbewerbsfähig.

Weitere Pluspunkte: Erneuerbare-Energien-Kraftwerke sind dort verhältnismäßig kostengünstig zu errichten und zu betreiben und aufgrund kurzer Bauzeiten schnell verfügbar. Sie lassen sich kleiner dimensionieren als herkömmliche, fossil betriebene Kraftwerke und sind damit ideal für die dezentrale Energieerzeugung. Das heißt: Der Strom wird dort erzeugt, wo er auch verbraucht wird.

Um Asiens Erneuerbare-Energien-Zukunft jedoch vollständig zu realisieren, bedarf es in den kommenden 15 Jahren Investitionen in Höhe von rund 2,5 Billionen US-Dollar. Finanzielle Dimensionen, die die bestehenden Energieversorger überfordern. Daher haben zahlreiche Regierungen asiatischer Länder die notwendigen, gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um insbesondere den internationalen Privatsektor für Investitionen in ihrem Land zu gewinnen. Außerdem findet die wirtschaftliche Prosperität Asiens ihren Niederschlag auch der Bewertung zahlreicher asiatischer Länder durch die namhaftesten Ratingagenturen, wie Standard & Poor´s, Moody´s und Fitch. Allein die Philippinen wurden zuletzt neunzehn Mal in Folge upgegraded und stehen in der Gunst der Investoren heute bereits vor vielen Ländern Europas.

Ein Sachwertinvestment mit echter Substanz und nachhaltiger Perspektive

Als Asienspezialist für Erneuerbare-Energien-Infrastruktur hat ThomasLloyd mit einem Portfolio mit einer Gesamtinvestitionshöhe von 750 Mio. US-Dollar die Weichen dafür gestellt, dass auch europäische Investoren von diesem Wachstumsmarkt profitieren können. Sie werden damit in die Lage versetzt, auf Basis langfristig planbarer und nachhaltiger Rückflüsse aus Infrastrukturprojekten aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase schwache Renditen in ihren Portfolios zu kompensieren. Der ThomasLloyd Cleantech Infrastructure Fund eröffnet Privatanlegern den Wachstumsmarkt der Erneuerbare-Energien-Infrastruktur in Asien mit einem seit Jahren erfolgreich umgesetzten Geschäftsmodell. Zudem können auf Basis des ThomasLloyd SICAV-SIF – Cleantech Infrastructure Fund als vollregulierten, offenen alternativen Investmentfonds (AIF) maßgeschneiderte Anlagelösungen für (semi-)professionelle Investoren angeboten werden.

ThomasLloyd eröffnet ambitionierten Beratern damit die Chance, ihr Produktportfolio strukturell um eine renditestarke Wachstumskomponente zu erweitern und sich auf diese Weise neue Marktpotenziale zu erschließen.